Adresse des Gedenkortes
Wuppertaler Polizeipräsidium
Friedrich-Engels-Allee 228
42285 Wuppertal
Bundesrepublik Deutschland
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Wuppertal, Friedrich-Engels-Allee

In Gedenken an die Sinti und Roma, die in dem ehemaligen Polizeigefängnis festgehalten und dann deportiert wurden.

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Luftaufnahme des Polizeipräsidiums Wuppertal (Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Wuppertal, Fotograf: Michael Zech)

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Einweihung

01.09.1999


Inschrift

"Wir wollen nicht vergessen! Am 1. September 1939 wurde das neu erbaute Polizeipräsidium Wuppertal bezogen. Neben dem Polizeigefängnis befand sich in diesem Gebäude bis 1945 auch die örtliche Dienststelle der Geheimen Staatspolizei.

Die Gestapo inhaftierte, verhörte und misshandelte hier Menschen, die aus politischen, religiösen, rassistischen oder weltanschaulichen Gründen verfolgt wurden. Zu den Opfern gehörten Sozialdemokraten, Kommunisten, Angehörige der Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und ausländische Zwangsarbeiter. Viele von ihnen kamen von hier direkt in die Konzentrationslager.

Zwischen 1941 und 1944 organisierte die örtliche Gestapo sechs Massentransporte. Etwa 1.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Wuppertal, Remscheid und Solingen und umliegenden Städten wurden in Ghettos und Vernichtungslager deportiert und dort ermordet.

Der Polizeipräsident Wuppertal

1. September 1999"


Initiator(en)

Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal


Beschreibung

Die Tafel hängt an dem Gebäude, welches ab 1939 bis heute als Polizeipräsidium dient.