Adresse des Gedenkortes
auf der Korkenziehertrasse am Zugang Potshauserstraße
42651 Solingen
Bundesrepublik Deutschland
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Solingen, Potshauserstraße

Mahnmal für die mindestens 55 Solinger Sinti und Roma, die durch die Nationalsozialisten ermordet wurden.

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Quelle: Verband Deutscher Sinti und Roma LV-NRW

Einweihung

04.03.2007


Initiator(en)

Heinz Siering, Leiter der Jugendhilfewerkstatt


Künstler

Jugendhilfewerkstatt an der Brücknerstraße Solingen (Heinz Siering, Lukas Heinz, Mirco Gerber, Werner Braschos, Patrick Seifert)


Beschreibung

Höhe: 2,20 Meter, Gewicht: 200 Kilo. Das Mahnmal besteht aus zwei Stelen aus Stahl, in denen zwei Eisenbahnschienen stecken. Sie sind mit Stacheldraht umwickelt, von welchem Blut zu tropfen scheint. Das Blut wird symbolisiert durch zwei große Glasstücke, in die rote Farbe eingeschmolzen ist.

Das Denkmal steht in der Straße, in der sich früher die Baracken befanden, wo die Solinger Sinti und Roma zwangsweise einquartiert worden sind.


Entstehung

Enstanden ist die Idee durch die Aktion Stolpersteine, die auch im Solinger Stadtgebiet ins Pflaster eingelassen worden sind und 2007 schwerpunktmäßig an die Verfolgung der Sinti und Roma erinnern sollten.

Einen Tag nach der Einweihung jährte es sich zum 64. mal, dass die Angehörigen der Sinti Familien Meinhardt, Reinhardt, Steinbach, Straub, Wagner und Weiß in das Lager nach Auschwitz verschleppt worden waren.