Adresse des Gedenkortes
Bischof-Stein-Platz
5429Trier
Bundesrepublik Deutschland
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Trier, Bischof-Stein-Platz


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Ministerpräsident Kurt Beck bei der Einweihung des Denkmals

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Gesamtansicht des Denkmals

Einweihung

10.09.2012


Inschrift

Die Würde aller Menschen
ist unantastbar

zum Gedenken
an die während der Zeit
des Nationalsozialismus
deportierten Sinti und Roma.

Männer, Frauen und Kinder unserer Stadt
wurden aus ihrer Heimat
in die Konzentrationslager
deportiert und ermordet.

Förderer dieses Denkmals: Trierer Bürgerinnen und Bürger
Die Stadt Trier
Das Bistum Trier
Kulturstiftung Sparkasse Trier
Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur

Initiator: Verband Deutscher Sinti und Roma

Künstler: Clas Steinmann, Trier
2012


Initiator(en)

Verband Deutscher Sinti und Roma


Künstler

Clas Steinmann


Beschreibung

Der Gedenkort besteht aus sechs drei Meter hohen Stelen aus Bronzeblech. Über drei eingravierte Codes gelangt man mit einem Smartphone direkt ins Internet zu Informationen zu Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland sowie zu der nationalsozialistischen Verfolgung der Trierer Bürger.


Hintergrund

In drei Wellen wurden die Trierer Sinti und Roma im Nationalsozialimus verhaftet oder deportiert: 1938, 1940 und 1943. Von 12 Trierer Sinti und Roma ist bekannt, dass sie in Auschwitz ermordet wurden.


Linkhinweise



Literatur

Zuche, Thomas (Hrsg.): Stattführer. Trier im Nationalsozialismus, 3. Aufl., Trier 2005.