Adresse des Gedenkortes
Stadtpark Alter Friedhof
Schweinfurt
Bundesrepublik Deutschland
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Schweinfurt, Alter Friedhof

Ein Mahnmal im Schweinfurter Stadtpark "Alter Friedhof"

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Einweihung des Mahnmals. Links Erich Schneeberger, Vorsitzender des Landesverbands Bayern des Verbands Deutscher Sinti und Roma.

Einweihung

16.12.2013


Inschrift

Zum Gedenken an die Schweinfurter Sinti und Roma, die dem nationalsozialistischen Völkermord in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern zum Opfer fielen.


Initiator(en)

Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern


Künstler

Steff Bauer


Entstehung

Einige Jahre, nachdem der Landesverband Bayern des Verbands Deutscher Sinti und Roma die Errichtung eines Mahnmals in Schweinfurt vorgeschlagen hatte, stimmte die Stadt Schweinfurt der Idee zu. Die Kulturstiftung der Stadt finanzierte die Gestaltung des Gedenksteins. Bei der Einweihung des Mahnmals waren der Vorsitzende des Landesverbands Bayern des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, die Holocaustüberlebende Klara Reinhardt sowie Oberbürgermeister Sebastian Remelé zugegen.


Hintergrund

Namentlich bekannt sind drei Schweinfurter Sinti, die im Nationalsozialismus aus der Stadt deportiert wurden. Es handelt sich um Anna Mettbach (geb. Kreuz), Rosa Kreuz und Adelgunde Winter. Nur Anna Mettbach überlebte, Rosa Kreuz und Adelgunde Winter wurden in Auschwitz ermordet. Die genaue Zahl der in Schweinfurt vor dem Nationalsozialismus lebenden Sinti und Roma ist unbekannt, ebenso wie die Anzahl der von hier aus Deportierten.


Dokumente