Adresse des Gedenkortes
Scheidemannstraße/ Simsonweg
10117Berlin
Bundesrepublik Deutschland
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Berlin, Scheidemannstraße


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Einweihung

25.10.2012


Inschrift

Eingefallenes Gesicht
erloschene Augen
kalte Lippen
Stille
ein zerrissenes Herz
ohne Atem
ohne Worte
keine Tränen.

Santino Spinelli


Initiator(en)

Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland


Künstler

Dani Karavan


Beschreibung

Das Mahnmal besteht aus einem Brunnen ("See der Erinnerung") mit einer versenkbaren Stele. Um die Wasserfläche herum sind Steinplatten mit Namen der Konzentrations- und Vernichtungslager, in denen Sinti und Roma inhaftiert waren, gruppiert. Ergänzende Tafeln informieren in Form einer Chronologie über die wichtigsten Stationen des Verfolgungsprozesses.


Entstehung

Im Jahre 1992 wurde von der Bundesregierung der Bau eines Denkmals für die verfolgten Sinti und Roma beschlossen. Bis zur endgültigen Realisierung dauerte es zwanzig Jahre.


Hintergrund

Es handelt sich um das nationale Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Dem staatlich organisierten Völkermord fielen 500.000 Menschen zum Opfer.

Weitere Informationen zum Völkermord siehe:

http://www.sintiundroma.de/uploads/media/chronologie140111.pdf


Linkhinweise



Literatur

Bahlmann, Lith/ Pankok, Moritz/ Reichelt, Matthias: Das Schwarze Wasser. Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, Berlin 2012.